Sein autobiographischstes Buch nennt der Autor diesen Roman Fast nichts stimmt dem Leben nach aber alles ist gerade so durchlebtAls Architekt hat der Bruder ein Leben lang gearbeitet, bevor er auff llig wird Er f lscht Urkunden, berzieht Gerichte mit Klagen, veruntreut Gelder und vertreibt Gerichtsvollzieher mit dem Jagdgewehr Und weder Banken, Versicherungen, Gl ubiger und Beh rden noch Richter und Staatsanw lte entnehmen seiner Post die einfache Botschaft, n mlich, da er l ngst den Verstand verloren hat Im Gegenteil, die Regeln, nach denen sie den Fall verwalten, tragen selbst Z ge des Wahnsinns Aus einem halben Dutzend Pappkisten mit Briefschaften rekonstruiert der Erz hler die letzten Lebensjahre des Mannes, der von Kindheit an ein gl hender Verehrer Friedrichs des Gro en von Preu en gewesen ist und bis zuletzt hofft, etwas Rettendes wie das Mirakel des Hauses Brandenburg vonk nne auch ihm widerfahren Der Bruder stirbt an Alzheimer Seine letzten Klagen gelten dem Staat, dem kommunistischen Pfleger, der Forstwirtschaft In einem fremden Land lebt der Erz hler weiter Hier ist Arbeit Mangelware , und in hohem Ansehen steht, wer sie schafft Eine Architektin entscheidet sich f r ein besseres Leben als Taxifahrerin Eine Liebe geht zu Ende und l t den Erz hler verw stet zur ck In einem Dorf im S den freundet er sich mit einer geisteskranken Frau an Es ist Sommer und Nacht, als auch er das Pferd umarmt In der einen Welt kommt nur, wer Geld hat, berall hin, aber nicht mehr raus